Acht Heimspielsiege im UNIQA VFV-Cup
Die erste Runde des UNIQA-VFV-Cups brachte einige Überraschungen. Sieben Heimmannschaften überstanden die erste Runde, sechs davon gegen höherklassige Klubs. Für die größten Überraschung sorgten Buch 1c (4. Landesklasse), das gegen Satteins (1. Landesklasse) mit 2:1 durchsetzte. Die Gäste führten zur Pause noch, in der Schlussphase sorgten Julius Baumann und Raffael Binder für großen Jubel bei einem der kleinsten Klubs des Landes. Unerwartet kam auch das 4:1 von Hohenweiler gegen den SC Tisis, vor allem in dieser Höhe, die beiden Klubs spielten im Vorjahr noch in der 1. Landesklasse, Tisis wurde überlegen Meister, Hohenweiler landete im Mittelfeld. Höchst setzte mit dem 1:0 gegen Schwarzenberg ein Ausrufezeichen, auch Rotenberg 1b überraschte mit dem klaren 4:1-Erfolg gegen Dornbirn 1b. Zudem kam auch der Aufstieg von Schlins 1b gegen Lochau 1b im Elferschießen nicht erwartet. Den einzigen Heimsieg in einem Ligaduell feierte Rankweil 1b gegen Feldkirch 1b, allerdings erst im Elferschießen. Mit einem klaren 3:0-Heimsieg sorgte der FC Schwarzach gegen Nüziders für eine weitere handfeste Überraschung.
Der Auftakt in die Regionalliga West neu sorgte schon in der 1. Runde für knappe Ergebnisse, die darauf hindeuten, dass die Liga sehr spannend verlaufen wird. Von den Ländle-Teams feierte Röthis gegen Lauterach und Hohenems in Lochau 3:2-Siege. Bei Röthis, das vor dem Spiel eine Gedenkminute für den verstorbenen Franz Minoretti einlegte, war Neuzugang Thomas Baldauf mit zwei Toren der Matchwinner. In Lochau sorgte ein Ausschluss für Unmut beim Aufsteiger. Laut Trainer Metin Batir war das Foul, das gegen Eldar Mehmedovic gepfiffen wurde, eher eines des Gegenspielers, aber auf gar keinen Fall eine zweite gelbe Karte. Die Lochauer bewiesen große Moral, trotz langer numerischer Unterlegenheit hielten die Leiblachtaler die Partie bis zum Schlusspfiff offen. Wolfurt holte gegen Altachs Amateure (2:2) in der letzten Viertelstunde einen 0:2-Rückstand auf, für die Rheindörfler scorte Nico Helbock zweimal. Er ist der Sohn des ehemaligen Riefensberger Erfolgstrainers Dominik Helbock. Tamas Herbaly sicherte dem FC Dornbirn in der Auswärtspartie bei des WSG Tirol Juniors einen Punkt. Besser aber noch nicht gut genug präsentierte sich der FC Lustenau in Kitzbühel. Für die Hagspiel-Elf gab es eine 0:2-Niederlage, vor einer Woche unterlagen die Blauweißen den Tirolern in der 1. Runde des Öfb-Cups noch mit 1:4.