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Bildstein/Hussl holen bei Europameisterschaft Rang vier

Benjamin Bildstein und David Hussl haben bei der Europameisterschaft der olympischen 49er-Klasse vor La Grande-Motte, Frankreich nur knapp eine Medaille verpasst.

(Foto: OeSV/Dominik Matesa)

Benjamin Bildstein und David Hussl haben bei der 49er-Europameisterschaft vor La Grande-Motte den starken vierten Platz erkämpft. Zunächst war erneut Geduld gefragt: Das am Vormittag angesetzt letzte Rennen der Goldflotte musste schlussendlich, wegen zu wenig Wind, nach mehreren Startversuchen abgesagt werden. Damit waren die beiden Segler vom Yacht Club Bregenz zwar für das Medal-Race qualifiziert, hatten vor dem finalen Vergleich aber bereits 14 Punkte Rückstand auf die Bronzemedaille. In der abschließenden Wettfahrt der besten zehn Boote zeigte das Skiff-Duo dennoch auf, fuhr zu Rang drei – den Rückstand auf die Medaille konnten es aber nur auf zehn Punkte reduzieren.

„Platz drei im Medal-Race ist ein versöhnlicher Abschluss für diese Woche. Wir haben bewiesen, dass wir bei allen Windbedingungen gut segeln können – das ist positiv, darüber freuen wir uns sehr. Natürlich ist es schade, dass wir die Medaille verpasst haben und nicht alles so aufgegangen ist, wie wir uns das vorstellt haben.“ – Steuermann Benjamin Bildstein.

Europameister wurden James Peters und Fynn Sterritt aus Großbritannien. Keanu Prettner/Jakob Flachberger haben durch die Absage des letzten Goldflotten-Rennens keine Chance mehr auf eine Rangverbesserung erhalten und beschließen die Europameisterschaft an achter Stelle.


Vadlau/Mähr beenden EM auf Rang acht
Lara Vadlau und Lukas Mähr haben die 470er-Europameisterschaft vor Cannes, Frankreich auf Rang acht abgeschlossen. Bei erneuten Leichtwindbedingungen kam das Duo im Medal-Race nicht über den achten Platz hinaus und schaffte dadurch im Gesamtklassement keine Rangverbesserung mehr.

„Für uns geht es jetzt weiter nach Neusiedl, dort servicieren wir nochmals unser Olympia-Material, um es dann nach Marseille zu bringen. Bis zu den Spielen werden wir dann so viel Zeit wie möglich im Olympia-Revier verbringen, um einerseits die Bedingungen zu analysieren und andererseits an unseren Schwächen zu arbeiten.“ – Vorschoter Lukas Mähr

(Foto: Nikos Alevromytis/470 International Class Association)

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