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Die Dornbirner erlitten am Samstag beim Heimspiel gegen Uttigen einen herben Dämpfer. Anfangs spielten die Gäste munter darauf los und gingen bereits früh durch einen 3-zu-2-Konter mit 1:0 in Führung. Nach sieben Minute egalisierte Mostögl für die Hausherren verdient auf 1:1. Einwenig glücklich viel der erneute Führungstreffer der Aaretaler, als ein Weitschuss durch Frey von Maniero´s Oberkörper ins eigene Tor abprallte. Hagspiel hatte per Penalty den Ausgleich auf dem Schläger, verlor aber das Duell gegen Torhüter Vizio und so ging es mit einem 1:2 Pausenstand in die Kabinen.

Das Spiel entwickelte sich zusehends einseitiger, die Messestädter waren drückend überlegen und ließen reihenweise Bestchancen aus. Im Gegenzug und mit dem einzigen Torabschluss nach Seitenwechsel drückte Yves Walther den Ball zur 1:3 Führung für die Blauen über die Linie. Dornbirn setzte die Gäste unter Dauerdruck und erzielte endlich den Anschlusstreffer, welcher jedoch durch die beiden Unparteiischen nach längerer Diskussion nicht gegeben wurde. Infolge klingelte es zweimal am Pfosten und auch Maniero scheiterte ein weiteres Mal vom Punkt. Einerseits haderten die Abschlüsse von Brunner & Co an der Genauigkeit, andererseits wurde der gut aufgelegte Schlussmann Vizio zur unbezwingbaren Hürde. Sechs Minuten vor Spielende konnten sich die eingeigelten Uttiger einmal per Konter lösen und sorgten durch Leonard Scheer für die Entscheidung. Was weiterhin an Chancen vergeben wurde, passte dann auf keine Kuhhaut mehr. Trotz gutem Spiel fehlte den Dornbirnern an diesem Abend das Glück des Tüchtigen.

„Wir haben uns diese Niederlage selber zuzuschreiben, wenn wir nur einen Bruchteil unserer Chancen reinmachen, kann es hier nur einen Sieger geben. Die Abschlüsse waren zuwenig präzise, wir haben ihren Torhüter warmgeschossen, haben uns dadurch selber das Leben schwer gemacht und sind im Gegenzug in unnötige Konter reingelaufen. Es ist bitter, denn wir hätten uns in der Tabelle absetzen können, stattdessen hat Diessbach mit einem Spiel mehr die Tabellenführung übernommen,“ resümiert Dornbirn Trainer Francesco Dolce.

"Diese Niederlage wirft uns keinesfalls zurück, schließlich hatten wir das Spiel zu jederzeit im Griff. Natürlich fehlte das Quäntchen Glück im Abschluss, jetzt müssen wir die Partie schnell abhaken und wieder nach vorne schauen,“ blickt Kapitän Roche Brunner auf den jüngsten Misserfolg zurück.


Schweizer NLA
RHC Dornbirn – RSC Uttigen 1 : 4 (1 : 2)

Dornbirn: Gomes Da Silva, Lechleitner; Brunner, Gomez del Torno, Hagspiel, Maniero, Lestorto, Jochum, Mostögl 1, Lechleitner

Uttigen: Vizio, R. Walther; Y. Walther 2, Vanina, L. Scheer 1, Rubi, Frey 1, Lanz, J. Scheer

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