Hohenems nutzt Abwehrfehler zum 3:1-Cupsieg
Zwei schlecht verteidigte Eckbälle brachen im 50. UNIQA-VFV-Cupfinale dem FC Dornbirn das Genick. Die Emser nutzten beide Geschenke zur 2:1 Pausenführung. Und brachten diese mit einer engagierten Vorstellung bis in die Schlussphase, kurz vor Spielende gelang den Emsern das entscheidende 3:1.
Mit der ersten nennenswerten Chance gingen die Rothosen in Führung. Enes Koc zog auf der rechten Seite davon. Die Emser Restverteidigung bestand nur noch aus einem Spieler, der gegen zwei anlaufende Dornbirner keine Chance hatte. Wie letztlich auch Ems-Keeper Florian Eres gegen den Schuss in die lange Ecke von Koc. Nach dem Führungstreffer steigerten sich die Emser im Heimstadion. Mert Ünal verzog vorerst noch knapp. Nach einem Patzer von Dornbirn-Keeper Fabian Schulz – nach Eckball - drückte Carlos Berlinger den Ball über die Linie. Der Treffer puschte die Emser offensichtlich. Ünal traf kurz vor der Pause nur den Pfosten des Dornbirn-Tores, Noel Gunz traf in der Nachspielzeit nach einem weiteren schlecht verteidigten Eckball zur Emser Pausenführung.
Nach Seitenwechsel drückten die Emser auf die Entscheidung, im ersten Angriff stemmte sich aber Dornbirn-Keeper Schulz gleich zweimal erfolgreich gegen einen Emser Treffer. Die Dornbirner taten sich in der Folge schwer gegen die kampfkräftigen und defensiv gut organisierten Emser. Erst Doc sorgte mit einem Distanzschuss in der 67. Minute für Gefahr, Eres wehrte gut ab. Vier Minuten vor Spielende schloss Laca Ancevsky eine Umschaltsituation im zweiten Versuch zum entscheidenden 3:1 ab.
Für den VfB Hohenems gab es damit den siebenten VF-Cup-Sieg in der Vereinsgeschichte.
Zum besten Spieler wurde Carlos Berlinger vom VfB Hohenems gekürt, pikanterweise wechselt der Rechtsverteidiger im Sommer zum Finalgegner FC Dornbirn.