Lions verpassen die Play-offs

Wörthersee Piraten vs. Raiffeisen Dornbirn Lions   94:86 (22:15, 40:36, 67:56)

Lions: Kamenov 26 (11 Reb), Brajkovic 20, Sola 19, F. Erath 10, L. Erath 8, Pitscheider 3.

Piraten: Kunovjanek 24, Leindecker 20, Cevizovic 18.

Die Raiffeisen Dornbirn Lions müssen sich im entscheidenden letzten Spiel des Grunddurchgangs bei den Wörthersee Piraten knapp geschlagen geben und verpassen somit die Play-offs. In diesem Finale agieren beide Teams am Beginn nervös, doch die Löwen können sich bis zur 7. Minute einen 7:11-Vorsprung herausarbeiten. . Dann schaffen die Gastgeber einen 11:0-Lauf und gehen mit einer 22:15-Führung in das 2. Viertel. Dort setzt sich die schlechte Wurfquote der Löwen fort. Viertelübergreifend bleiben die Dornbirner  acht Angriffe ohne Korberfolg und in der 14. Minute führen die Piraten mit 32:15. Dann allerdings beginnt der Offensiv-Motor der Messestädter zu laufen und als Felix Erath in der 17.Minute auf 34:28 verkürzt, haben seine Löwen einen 2:13-Run auf das Klagenfurter Parkett gezaubert.

„Wir haben am Ende doch den vielen Ausfällen Tribut zollen müssen. Die Mannschaft hat bis zum Schluss um die Chance gekämpft, doch noch in die Play-offs zu kommen. Es ist sehr schade, dass wir das nicht geschafft haben. Jetzt werden wir den Rest der Saison nützen, um unsere jungen Spieler weiter Einsatzzeit zu geben und sie weiter zu entwickeln.“ (Markus Mittelberger, Sportdirektor Raiffeisen Dornbirn Lions)

Filip Brajkovic legt noch einen Korb nach und mit 40:36 geht es in die Pause. Nach dem Wechsel arbeiten sich die Dornbirner weiter heran und wieder ist es Kapitän Filip Brajkovic, der mit einem Dreipunkter auf 42:41 verkürzt. Die Piraten nehmen allerdings den offenen Schlagabtausch an und Kunovjanek verschafft den Gastgebern mit zwei Dreiern  zum 52:44 etwas Luft und bis zum Viertelende setzen sich die Hausherren auf 67:56ab. Im letzten Viertel macht Filip Kamenovmit einem Dreipunkter 71:64den Rückstand wieder einstellig, aber die Piraten geben das Spiel nicht mehr aus der Hand und qualifizierten sich mit diesem Sieg für die Play-offs. Für die heimischen Löwen geht die Meisterschaft mit dem Play-downweiter.