Ski-Welt bekommt einen Chef aus der Region
Der Charakter unserer Region: vorantreibend und persönlich vertraut zugleich. Der neue FIS-Boss Alexander Ospelt kann es mit den Menschen. Eine Fähigkeit, die dem Liechtensteiner neben seiner starken Präsentation den Weg an die Spitze ebnete.
Gemäss Wikipedia beschäftigt die Fédération Internationale de Ski (FIS) an ihrem Hauptsitz in Oberhofen am Thunersee (Schweiz) etwa 200 bis 230 Mitarbeiter. Diese haben jetzt einen Chef aus der Region Alpenrhein.
Mit nur einer Stimme Vorsprung wurde Ospelt beim FIS Kongress in Belgrad mit dem Amt des Verbandsboss bekleidet. Jetzt dirigiert er den Skizirkus. Auf den Schaaner wartet eine freilich schwierige Aufgabe mit grossen Herausforderungen. Ein Amt mit einer Riesenverantwortung.
Ospelt ist kein "Ehemaliger". Der Liechtensteiner Anwalt bestätigt gegenüber den Medien: "Ich war einmal Skilehrer", erstrangig jedoch immer: "ein grosser Fan von dieser Sportart."
"Brücken bauen" (im Original: Building Bridges) lautete der Titel seiner Präsentation beim Vorsprechen vor den weltweiten Mitgliedsverbänden, welche die Sportarten Ski Alpin, Skilanglauf, Skispringen, Nordische Kombination, Freestyle-Skiing und Snowboard in ihren jeweiligen Ländern vertreten.
Ein Titel, der ein Versprechen ist.
Nicht die Wogen glätten, sondern etwas konstruieren. Dafür kennt man die Menschen aus unserer Region. Basis seiner Arbeit wird die Strahlkraft der Athleten sein. Neue TV-Formate sollen diese sichtbarer machen. Bei der FIS weiss sein Team was die Leute wollen – nämlich Stars sehen.
(VSPORT/CD)