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Verhaltener Auftakt

Der erste Tag der 470er-Europameisterschaft in Cesme, Türkei ist aus österreichischer Sicht nicht nach Wunsch verlaufen.

Der erste Tag der 470er-Europameisterschaft in Cesme, Türkei ist aus österreichischer Sicht nicht nach Wunsch verlaufen. Lara Vadlau und Lukas Mähr liegen nach drei Rennen an 16. Stelle, Rosa Donner und Sebastian Slivon rangieren gesamt an 34. Position. Die Titelkämpfe werden am Mittwoch mit den letzten beiden Rennen der Qualifying-Series fortgesetzt. Anschließend gehen die besten 26 Boote in die Goldflotte.

Die ersten drei Wettfahrten der Qualifying-Series wurden bei den erwartet starken Windbedingungen abgehalten. Österreichs 470er-Paarung Lara Vadlau/Lukas Mähr haderten anfangs mit ihrer Geschwindigkeit, erreichten zunächst die Plätze acht und sechs. „Es war sehr anspruchsvoll und auch anstrengend heute. In den ersten beiden Wettfahrten haben wir immense Speed-Probleme gehabt, die sich aber im Verlauf des ersten Tages gebessert haben. Im dritten Race haben wir es dann hinbekommen, wenigstens gleich schnell zu sein, wie die anderen und wurden Dritte. Dann mussten wir aber schweren Herzens feststellen, dass wir einen Frühstart gemacht haben“, erzählt die zweifachen Damen-Europameisterin. Im Gesamtklassement liegt das Duo zwei Rennen vor Ende der Qualifying-Series an 16. Stelle. Für die weiteren Tage sieht die Kärntnerin noch Luft nach oben und weiß, wo Potential schlummert: „Wir haben heute gemerkt, dass wir noch an unserem Set-Up arbeiten müssen. Wir sind noch weit weg von dem, wo wir hinwollen, aber wir arbeiten weiter dran.“

Donner/Slivon auf Rang 34
Auch für die frischgebackenen U21-Weltmeister Rosa Donner und Sebastian Slivon ist der erste Wettkampftag bei den kontinentalen Titelkämpfen nicht nach Wunsch verlaufen. Nach den Einzelresultaten 21/21/18 liegt das Duo im Gesamtklassement an 41. Stelle (34. im Europa-Ranking). „Es war ein langer, harter Tag heute. Es waren alle drei Races klare Speedrennen, man musste sich nicht für eine Seite entscheiden. Und bei so starken Windbedingungen haben wir schon noch einiges zu lernen. Einige Teilaspekte haben aber gepasst, etwa die Starts im zweiten und dritten Rennen. Im zweiten Race waren wir auch lange gut dabei, bis wir einen Dreher schlecht erwischt haben“, resümiert Rosa Donner.

470er Weltmeisterschaft | Cesme, Türkei
13. – 18. September
Event-Website

1. Xammar Hernandez/Brugman Cabot ESP 2 (1/(2)/1)
16. Vadlau/Mähr AUT 14 (8/6/(BFD-27))
34. Donner/Slivon AUT 39 ((21)/21/18)

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