Zum Inhalt springen

Vorarlberger Hoffnungen für die Rettungsschwimm-WM

Australien und Neuseeland sind die international erfolgreichsten Rettungsschwimmerteams.

(Foto: Wasserrettung Vorarlberg)

Am 25. September fällt der Startschuss für die Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen in Riccione/ITA. Für die beiden Hoffnungsträger der Wasserrettung Vorarlberg, Katharina Maier und Alan Jacq, das Highlight im sportlichen Kalender 2022.

Die Lustenauerin Katharina Maier hat erst kürzlich bei der Österreichischen Meisterschaft im Rettungsschwimmen Aufsehen erregt, als sie nicht nur mehrere Disziplinen für sich entscheiden, sondern auch zwei nationale Rekorde brechen konnte. In diesen zwei Disziplinen (100m Retten einer Puppe mit Flossen und 100m Retten einer Puppe mit Flossen und Gurtretter) wird die amtierende Staatsmeisterin auch bei der WM antreten. Aus ihrer Jugendzeit hält Katharina noch drei Jugendrekorde, außerdem war sie bereits bei einer Weltmeisterschaft (2018 in Adelaide/AUS) und bei einer Europameisterschaft (2019 in Riccione/ITA) im Einsatz. „Damit hat sie sich in unserer Sportmannschaft als absolutes Ausnahmetalent bewiesen“, lobt Landessportreferentin Katharina Woletz.

Alan Jacq, Polizeisportler und Mitglied der Wasserrettung Hard, hat bei der diesjährigen Österreichischen Meisterschaft den dritten Platz erschwommen, außerdem hält er den nationalen Rekord für „100m Retten einer Puppe mit Flossen“. Neben anderen wird er bei der Weltmeisterschaft auch in dieser Disziplin antreten. „Alan war schon bei den Weltmeisterschaften 2014 in Montpellier/FRA, 2016 in Eindhoven/NED und 2018 in Adelaide/AUS im Einsatz. Mit seinem reichen Erfahrungsschatz ist er ein absoluter WM Haudegen und eine verlässliche Stütze im Vorarlberger Kader“, sagt Woletz.

Die Weltmeisterschaft in Riccione/ITA startet am 25. September und dauert bis zum 3. Oktober 2022. Erwartet werden Mannschaften aus aller Welt, darunter auch Australien und Neuseeland, die international erfolgreichsten Rettungsschwimmerteams. Ein Team besteht aus sechs Damen und sechs Herren der jeweiligen Nation, Vorarlberg steuert zum Team Österreich zwei hoffnungsvolle Talente bei. „Man muss immer mitbedenken, dass unsere Athlet:innen voll berufstätig sind und in ihrer Freizeit trainieren. In Österreich gibt es keine Berufsrettungssportler. Dementsprechend können wir auch nicht bei den vorderen Rängen mitreden, aber die eine oder andere Finalteilnahme wäre schon ein Riesenerfolg“, erklärt Woletz.


Quellen: Redaktion / Wasserrettung Vorarlberg

Aktuelle Artikel